Naturperlen

Die Phantasie begleitet uns in die geheimnisvolle Tiefe der Meere.

Und wenn wir wieder hinaufsteigen ans Licht, hat uns der Gott des Meeres ein Geschenk zur Erinnerung gegeben:

Perlen - die Tränen der kleinen Meerjungfrau, zur schimmernden Vollkommenheit verwandelt, als Zeichen seiner wundersamen Welt.

Die Conchperle wird von der Meeresschnecke "Strombus gigas" produziert. Diese Schnecke kommt in der Karibik und in den Bahamas vor. Die Conchperlen sind seidenweich-glänzend, porzellanartig und geflammt. Die Farben reichen von weißlichgelb bis Pink.

Natur- oder Orientperlen sind ohne Eingriff des Menschen, als eine Laune der Natur entstanden. Ein Sandkorn oder anderer Fremdkörper dringt in die Muschel ein, diese versucht ihn zu isolieren und umgibt ihn mit konzentrischen, perlmuttartigen Schichten aus Conchyn - die Naturperle ist geboren.

Je nach Muschelart und Nahrungsreichtum des Meeres wächst die Perle Schicht um Schicht heran. Eine attraktive Größe benötigt Jahre, manchmal Jahrzehnte des Wachstums und vor allem ökologisch saubere Gewässer.

Naturperlen gedeihen in Salzwasser- und Süßwassermuscheln, aber auch in Schnecken (Abalone- und Conch-Perlen). Bekannte Meeres-Fundstellen sind u.a.: Indischer Ozean, Südsee und Golf von Persien. Süßwasserperlen entstammen u.a.: dem Mississippi, asiatischen Flüssen und auch ganz selten europäischen Gewässern (Bayerischer Wald, Schottland).

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Die Mississippi-Perle entstammt der amerikanischen Flussperlmuschel. Sie wird in den Oberläufen des Mississippi und seiner Nebenläufe gefunden.
Die Mississippi-Perle ist selten rund, meistens barock. Als Farben treten auf: weiß, pink, purpur, rosa, bronce, blau-violett.

Bedingt durch die zufällige Entstehung und Wachstumseinflüsse sind gleichmäßig runde Naturperlen äußerst selten. Schöne, nach Farbe, Größe und Form gleichmäßige Zusammenstellungen für Ketten müssen zumeist über Jahrzehnte gesammelt werden. Die Abaloneperlen entstehen in der Meeresschnecke Haliotis Gigantea. Die Farben der Schneckenschale wiederholen sich in dieser Naturperle: schillernde Blau- Grün- und Bronzetöne. Abaloneperlen sind immer barock.
Wenn es nach den Esoterikern geht, können Perlen Kopfschmerzen und Allergien lindern und den Hormonhaushalt stabilisieren. Der Träger einer Perlenkette wird angeblich vor Kopfschmerzen und Fieber geschützt sein. Auf Krebs und Steinbock soll die Wirkung besonders stark sein, auf den Steinbock jedoch nur die der schwarzen Perle.
Anhänger der Steinheilkunde wenden Perlen auf das Nabelchakra an.

Copyright © Edelsteinlabor Dieter Pschichholz

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