Diamantschliff Spirit Diamantschliff Spirit
Diamantschliff Spirit Diamantschliff Spirit
Diamantschliff Spirit

Spirit

Ein Diamant in der rundlichen Grundform sollte es sein, dachte sich Ulrich Freiesleben. Er übertrug das Prinzip der zwei (Oktaeder)-Spitzen auf den neuen Rundling. Aus den jeweils vier Facetten oben und unten machte er je 16 gleich grosse und zusätzlich wurden die Facetten des Oberteils mittig gegen die unteren versetzt. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Schliff, der einen Diamanten von höchster Leuchtkraft hervorbringt, obwohl ein Spirit bei gleichem Durchmesser weniger Volumen als ein Brillant hat. Während beim Brillantschliff das Licht die Form auflöst, betont es diese beim Spirit und lässt ihn klar konturiert wie eine enge Spirale erscheinen.

Context

Ein Context hat nicht die genaue geometrische Form des Oktaeders, der oben und unten gleich hoch ist, sondern entspricht eher einer Doppelpyramide mit vier Flächen oben und vier unten. Worauf es ankommt: Oben ist sie flacher als unten. Das Teure daran war herauszufinden, um wieviel flacher. Schritt für Schritt und Stein für Stein tastete sich Freiesleben an die Winkelkombination heran, mit welcher der beste Effekt zu erzielen ist. Dann kann man gleichsam in den Stein hineinschauen. Nicht der Schliff oder die Facetten bringen den diagonalen Stern im Stein hervor, sondern allein die Reflexion und die Spiegelung. Abweichungen von nur einem halben Grad, die mit dem Auge nicht wahrzunehmen sind, führen nicht nur zu einem unterschiedlichen Bild, sondern auch zu reduzierter Lichtreflexion.

Diamantschliff Context Diamantschliff Context

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