Cut - der Schliff

Diamanten werden in vielfältigen Formen geschliffen. So gibt es Tropfen, Carrés, Dreiecke, Sechsecke u.v.a.m. Was für ein Schliff entsteht, entscheidet der Diamantschleifer nach Form, Art und weiteren Eigenschaften des Rohdiamanten, um mit möglichst wenig Schleifverlust das Optimum an Wirkung & Wert zu erreichen.

Die bekannteste Schlifform ist aber wohl seine runde Ausführung als Brillant. Übrigens darf nur natürlicher Diamant in dieser Schliffart mit genau vorgeschriebenen Facetten alleinstehend "Brillant" genannt werden.

Brillant
Brillant

Emerald
Emerald-Cut

Herz
Herz

Navette
Navette oder Marquise

Oval
Oval

Tropfen
Tropfen

Princess
Princess

HR
HR-Cut

Weitere, besondere Schliffe ...

Bei geschliffenen Diamanten etwa ab einem halben Carat werden hier die Proportionen und die handwerkliche Ausführung jeweils getrennt beurteilt:

very good = sehr gut
good = gut
medium = mittel
unusual/poor = unüblich/gering

Die Schliffproportionen sind entscheidend mitverantwortlich für die Brillanz, d.h. für die Menge des von oben einfallenden Lichtes, welches wieder nach oben total reflektiert wird:

flacher Brillant
Bei einem zu flach angelegten Schliff geht das einfallende Licht überwiegend durch das Unterteil verloren.

idealer Brillant
Beim ideal proportionierten Schliff wird das Licht überwiegend nach oben total reflektiert.

hoher Brillant
Bei einem zu hoch angelegten Schliff geht das einfallende Licht überwiegend durch das Unterteil verloren.

Copyright © Edelsteinlabor Dieter Pschichholz