Platin |
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Um 1690 fanden Goldsucher im Kies des Rio Pinto (heute Kolumbien) manchmal silbrige Körnchen und Blättchen. „Silber" interessierte sie aber nur wenig und sie titulierten den Fund abfällig "platma" = "Silberchen". 1750 erkannte dann R. Watson, dass es sich um ein neues, bisher unbekanntes Element handelte, das er Platinum benannte. Erst im 19. Jahrhundert wurde festgestellt, dass es aus sechs getrennten Elementen besteht: Palladium, Rhodium, Osmium, Iridium, Ruthenium und vor allem Platin. Platin ist das edelste Schmuckmetall mit noch besseren Eigenschaften als die des Goldes. Allerdings ist es aufgrund seiner Zähigkeit und des hohen Schmelzpunktes von über 1770 Grad sehr anspruchsvoll bei der Verarbeitung. Für Erläuterungen klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild. |
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Die wichtigsten Vorkommen liegen in Südafrika, Russland, Kanada und Südamerika. Auch technisch und wissenschaftlich ist Platin interessant: Bei der Einführung des metrischen Systems 1795 in Paris wurden die Standardmasse für „Meter" und „Kilogramm" aus Platin gefertigt, um sie unzerstörbar für physikalische wie chemische Einflüsse zu machen. Und heute zählen die Platinmetalle immer noch zu den unverzichtbaren Bestandteilen von Millionen Katalysatoren. |
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