Legierungen

Edelmetalle werden meist legiert, d.h. mit anderen Metallen (Silber, Kupfer, Palladium, Rhodium, Nickel, Cadmium ...) zusammengeschmolzen, um Farbe, Trageeigenschaften und anderes zu beeinflussen. So entstehen Weissgold, Rot-/Roségold und andere Farben. Für besonders hochwertigen Schmuck & Uhren wird aber auch der volle Feingehalt verwendet.
Legierungen werden nach gesetzlichen Vorschriften punziert (gestempelt). Die Angaben erfolgen dabei in Tausendteilen des Feingehalts. Häufig lesen Sie bei Gold auch die älteren, nicht mehr zulässigen Bezeichnungen in "Karat", nachstehend in Klammern angegeben. Vorsicht ist manchmal bei "exotischen" Angaben im Ausland, häufig in Urlaubsländern oder in Übersee angebracht.
Zu beachten ist, dass Legierungen ihre besonderen Eigenschaften, z.B. antiallergisch, nur entfalten können, wenn mehr als die Hälfte des Metallanteils aus dem jeweiligen Edelmetall besteht.
Aus reinen Kostengründen haben sich in Deutschland beim Gold von der Kriegszeit her die "unterlegierten" Varianten "333/000" und "375/000" erhalten, deren Trage- und Reparatureigenschaften am schlechtesten von allen Legierungen sind. In vielen Ländern dürfen diese Legierungen daher nicht als "Gold" gehandelt werden. Wir empfehlen Ihnen bei etwas Qualitätsbewusstsein mindestens "585/000" für Ihren Schmuck zu wählen.
Gold
(typische Feingehalte)
Platin
(typische Feingehalte)
Silber
(typische Feingehalte)
999/000 Feingold (24 Karat)
900/000
(22 Karat)
750/000
(18 Karat)
585/000
(14 Karat)
375/000
(9 Karat)
333/000
(8 Karat)
999/000 Feinplatin
960/000
950/000
900/000
999/000 Feinsilber
925/000 Sterlingsilber
835/000
800/000

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